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Senegal
Ein Bildbericht von Frank Schulz
Fotos copyright by Frank Schulz & schulz aktiv reisen

Senegal ist ein Land für Westafrika-Kenner und "Einsteiger": Einerseits Dakar, die quirlige, moderne und musikbesessene Hauptstadt, wo Westeuropa und Afrika aufeinandertreffen, und andererseits das Landesinnere, sei es nun im Süden an der Grenze zu Gambia oder im Osten, wo westafrikanische Sitten und Gebräuche das Leben bestimmen, auch wenn Handys und Internetcafes mittlerweile gern genutzte Dinge sind. Die Fluganbindungen nach Dakar sind die besten in Westafrika. Die medizinischen Einrichtungen sind zumindest in Dakar auf hohem Niveau und das Land lässt sich von demokratischen Grundsätzen leiten. Dennoch findet man relativ wenig Deutsche in diesem Land, während Franzosen durchaus auch mal für einen Kurztrip unterwegs sind. Zu selten findet man interessante Berichte in hiesigen Medien... Schade, denn von den Lebenskünstlern Senegals könnten wir Deutsche vieles lernen und übernehmen.


Herzlich willkommen!!


...seit Jahren starten wir unsere Westafrika-Touren von Dakar aus. Mittlerweile hat auch Dakar mit dem Problem der Übervölkerung zu kämpfen: Autos verstopfen regelmäßig die Innenstadt und oftmals ist man zu Fuß am schnellsten am Ziel. Und dennoch ist der Sprung von Europa nach Afrika mit einem Reisebeginn in der senegalischen Hauptstadt am besten zu bewältigen. Tagsüber grüßt das Afrikanische auf den Straßenmärkten - das Europäische findent man in den Supermärkten (hier kauft man all das, was man zu Hause vergessen hat: Mückenspray, Zahnpasta usw.) - und abends ist der Besuch zu den unzähligen Musikbars ein "Muss", geboten wird Musik vom Feinsten.


Afrikanisches Lebensgefühl


Strand ganz in der Nähe von Dakar


Frischer Fisch auf den Weg in die Restaurants


ein Haifischchen...


Von Dakar unterwegs in Richting Mali


Einige Zugverbindungen wurden in Senegal schon eingestellt, aber die wichtige West-Ost-Verbindung existiert noch! Obwohl die Straßen mittlerweile in sehr gutem Zustand sind, würde ich jedem diese Zugfahrt empfehlen, auch wenn die Zuggeschwindigkeit auf Grund des teils maroden und überalteten Gleisen kurz vor der Grenze zu Mali auf 15 km/h abfällt.


Auch unser Reiseführer fand Anklang...


Ein paar "Weisse" sitzen immer im Zug


... bei diesem Halt gab's vorrangig Gemüse


An jeder Bahnstation warten Händler auf den Zug. Zugreisende kaufen die Waren auf und verkaufen die Produkte ein paar Bahnstationen später. Ein wahrer Handelszug!


... hier gab's vorrangig Stoffe


bunte Stoffe...


Am Ende der Fahrt waren alle Waren verkauft...


Nach Abschluß aller Geschäfte war die Freude groß... Hier ein Bild aus der 2. Klasse. Die 1. Klasse sieht nicht viel besser aus... Im Februar 04 konnten wir die Bänke im Abteil hin- und Herschieben... Nun ja, man fährt nicht wegen des Komforts mit dem Zug. Das Erlebnis zählt! Abgesehen davon sind wir dann doch in die 1.Klasse Liegewagen umgezogen, das Gepäck liegt sicherer und das Schaukeln im Zug läßt sich so aushalten (man fühlt sich manchmal so, als man auf einem Schiff wäre).


Bahnhof von 1934, noch voll genutzt.


Abgesehen von den bunten Händlerbildern sind allein die in den zwanziger und dreißiger Jahren gebauten Bahnstationen schon eine Reise wert!


Einer der ca. 1920 gebauten Bahnhöfe


Unzählige Affenbrotbäume


Zwischendurch fährt man durch ein Landschaft voller Baobabs, eine solche Konzentration dieser Wunderbäume trifft man in Afrika nirgendwo!



Nahe der Grenze zu Mali liegen einige Dörfer an Flüssen, u.a. auch am Senegal. Sagenhaft grüne Landschaften. Weiter südlich liegt der Nationalpark, welcher an der Grenze zu Guinea liegt. Der ist die Vegetation noch üppiger und somit für viele Tiere ein Rückzugsgebiet. Im November führt unsere erste Reise dorthin...


Kurz vor der Grenze zu Mali


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