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Schweden – Von Hütte zu Hütte mit Huskys
Auszug aus dem Reisebericht von Marion Rienass und Bernd Wener (www.glückskinder.reisen)
Reisezeitraum: Januar 2019

>> Zur Reisebeschreibung
Den vollständigen Reisebericht und viele weitere Fotos finden Sie unter: www.glückskinder.reisen/...
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Mitte Januar fuhren wir sechs Tage lang mit Schlittenhunden nördlich des Polarkreises von Hütte zu Hütte. In der Wildnis rund ums schwedische Kiruna erlebten wir ohne Strom und fließend Wasser ein echtes Abenteuer. Der Kampf gegen Schnee und eisige Kälte bescherte uns unvergessliche Eindrücke.


Bei bis zu –30 °C gefriert ziemlich schnell der Bart 
Unsere erste Unterkunft: Eine schnuckelige Hütte am See 
Klassisch: das Toilettenhäuschen mit Herz (und bei –22 °C durchaus praktischem Styropor-Sitz!)  

Am ersten Morgen war nicht ganz auszumachen, wer aufgeregter war: Wir, die uns zugewiesenen Hunde oder doch die Tiere, die im Basiscamp zurückbleiben mussten. Zunächst bekamen wir eine Einweisung im Umgang mit dem Schlitten. Anschließend bekamen wir unsere Teams zugewiesen. Am ersten Tag wurden die Hunde noch von Mitarbeitern der Huskyfarm mit Geschirren versehen und am Schlitten eingespannt, später war das unsere Aufgabe. Kaum unterwegs, herrschte absolute Ruhe. Knarrend wie ein altes Segelschiff gleitete der Schlitten ruhig über den Schnee.


Der erste Schlitten ist fertig beladen. Gleich kann es losgehen! 
Fahrt in den Sonnenaufgang, wohlgemerkt: Es ist kurz vor 11:00 Uhr … 

Ein typischer Tagesablauf:

Früh morgens (7:30 Uhr) stand als erste Aufgabe grundsätzlich die Fütterung der Huskys an. Andere Gruppenmitglieder schürten in der Zwischenzeit den Ofen im Hauptraum an und bereiteten das Frühstück vor. Anschließend Putzen und Ordnung machen, danach beluden wir die Schlitten und spannten die Hunde vor. Abfahrt war in der Regel etwa gegen 10:00 Uhr.


Ein kurzer Halt um das seltene Sonnenlicht für ein Foto zu nutzen 

Mittagspause am Lagerfeuer in der Wildnis war meist gegen 13:00 Uhr. Für gewöhnlich trafen wir zwischen 15:30 und 16:00 Uhr, also kurz vor Einbruch der Dunkelheit, bei der Unterkunft ein. Danach war erneut Arbeitsteilung angesagt: Hunde versorgen, Hütte und Sauna beheizen, Wasser am Eisloch holen und Abendessen zubereiten.


Ein Lagerfeuer am Mittag zum Aufwärmen der Suppe und Auftauen der Brotzeit 
Die Huskys kuscheln und chillen in der Mittagspause 
Abendliche Vorbereitung der Fleischsuppe für unsere Vierbeiner 
Teilweise mussten wir erst das Eisloch freiklopfen, um an Frischwasser zu gelangen 

An einem Abend dann magische Momente: Polarlichter. In Farbtönen von grün bis violett pulsierten sie spektakulär und in unterschiedlichsten Mustern am Himmel direkt über uns. Traumhaft schön.


Smartphone-Schnappschuss der Aurora Borealis: Ein absolutes Highlight 

Ein Abenteuer, welches wir bestimmt unser Leben lang nicht vergessen werden. Der Umgang mit „unseren“ Hunden, das Gefühl, von Tag zu Tag mehr mit ihnen zusammenzuwachsen, und die Tatsache, der Eiseskälte erfolgreich getrotzt zu haben, sind unbeschreiblich intensive Erfahrungen und Erinnerungen.


Immer schön in der Spur bleiben. Gefahren wird in Reih und Glied. 

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Schweden – Von Hütte zu Hütte mit Huskys
Auszug aus dem Reisebericht von Marion Rienass und Bernd Wener (www.glückskinder.reisen)
Reisezeitraum: Januar 2019

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