Länder A B
Länder C J
Länder K M
Länder N P
Länder Q S
Länder T Z

Rückblick auf das 7. Pfingstcamp
in der Mufflonhütte
in Jelenia Gora/ Hirschberg in Polen


Tourbeschreibung
…so waren wir dieses Jahr 40 lustige und aktive Leute, die vom 13.-16.05.2005 alle das gleiche Ziel verfolgten:
raus an die Luft, hinein in die Natur und die Ruhe…
Bis auf dieses morgendliche Geschrei der unzähligen Vögel und das Knacken des Lagerfeuers am Abend war es auch wieder herrlich still…





Die Anfahrt mit dem Auto ab Dresden beträgt etwa 3 Stunden. Diejenigen, die selbst nicht Auto fahren, nutzten die Mitfahrgelegenheiten anderer Anreisender (kurze vorherige Absprache im schulz aktiv reisen – Büro nötig).
Die Hütte liegt zwar „ab vom Schuss“, ist aber leicht zu finden. Außerdem bekommt man vorher eine Anfahrtsbeschreibung, so dass man sich überhaupt nicht verfahren kann J
Einige von den „alten Hasen“ sind diesmal schon donnerstags bzw. Freitagvormittag angereist. Die hatten es natürlich am Besten, denn so ist der Aufenthalt in der Mufflonhütte nicht nur ein verlängertes Wochenende, sondert hat schon fast den Erholungseffektes eines Jahresurlaubes…. J
Die meisten schafften es bis zum Willkommensabendessen, Freitag bis 20 Uhr.
Die „letzten“ Gäste kamen dann pünktlich auf die Minute am Samstagmorgen um 10.
So konnten wir unser obligatorisches Gruppenfoto schiessen und begannen dann um 11
mit unserer „Schnitzeljagd“. Wir teilten uns in 2 Gruppen. Eine Gruppe lief den gemütlicheren und eine den etwas strafferen Weg.
Da wir Erwachsenen doch mehr im Gespräch als mit dem Suchen der rot-weissen Bänder an den Bäumen beschäftigt waren, bestimmten wir einen Wandergruppenleiter. Paul (9 Jahre) stiefelte also frohen Mutes voraus und zeigte uns den rechten Weg. Erkennen konnte man ihn an seinem langen Wanderstock mit den rot-weissen Bändern … Durch seine Pfiffigkeit und natürlich durch das Mitwirken aller gewannen wir die Schnitzeljagd um Haaresbreite.
Wir suchten nach Tieren und Pflanzen der Region, sammelten alte Hufeisen ein und die Mutigen konnten sich an einem Seil von einer 15 m Steilwand stürzen oder über einen Fluss hangeln.
Wie durch Zufall J trafen wir zur Mittagszeit auf die andere Gruppe. So saßen wir alle zusammen im Gras oder auf Bänken und aßen gemeinsam Mittag aus der Gulaschkanone.
Die Sonne liess uns auch nicht im Stich und rötete manch ein schönes Körperteil.
Am Abend überraschte uns die Wirtin des Hauses mit einem Abendessen vom Feinsten:
Hühnchenkeulen, Lamm, Schwein und Rind vom Grill, Kartoffel mit Knoblauchcreme, Sauerkraut, ……Und Apfelringe als Nachtisch.
Später saßen wir am Feuer, tranken, lachten, erzählten von unseren Reisen, schmiedeten neue Urlaubspläne.
Andere gingen schlafen, denn unsere Jagd ging ordentlich in die Beine…

Der Sonntag begann (wie schon letztes Jahr) mit der Pirsch für alle Frühaufsteher.
Das Tagesprogramm danach fiel, wegen einer anstehenden Knieoperation unseres polnischen Wanderführers André, dieses Jahr etwas anders aus.
Da die Mehrheit der Pfingscamp-Teilnehmer schon einmal, einige davon schon mehrmals und manche sogar schon das 7Mal dabei war, mieteten wir einen Bus und stöberten erstmals durch etwas weiter entfernte Regionen.
Phantastisch konnten wir das Gebiet aus einer völlig anderen Sicht erleben.
Zwischendurch wanderten wir wieder 2-3 Stunden über Wiesen, überquerten Flüsse, bestiegen Vulkane, durchsuchten Steinbrüche nach edlen Stücken und Andre erklärte uns alles, was unser Herz begehrte.
Gemütlich liessen wir den Abend wieder am Feuer ausklingen.

Wer das erste Mal dabei ist und noch niemanden kennt, muss nur einfach alles mitmachen und Ohren und Augen aufhalten.
Die Leute sind dufte,… manch einer kann herrlich zuhören, ein anderer erzählt nächtelang näckische Geschichten. Für Kinder und alle kinderlustige Erwachsene ist die Zeit in der Mufflonhütte ein Paradies.
Manche Kinder können dauerhaft Fußballspielen (am liebsten schon vor dem Frühstück J ), andere Kinder nehmen Reitstunden, die etwas Größeren dürfen am Ausritt teilnehmen, die ganz Kleinen reiten auf den Karussellpferden, spielen Karten, Hascher, Verstecken…
und abends hört man sie im Zelt leise Tuscheln und Geschichten auf französisch vorlesen.

Am Montag war Ausruhen angesagt. Jeder organisierte sich den Tag nach Herzenslust:
Ausschlafen, ausgiebiges Frühstück, leichte Spaziergänge, Mittagsschlaf, Fußballturnier (Herren gegen Damen – wobei wir Damen fast haushoch siegten…), ein cooles Bad danach im See (geschätzte Wassertemperatur 5 Grad), reiten …
Die ganz Wanderfreudigen starteten noch einmal pünktlich nach dem Frühstück eine Tagestour und waren erst zum Abendessen wieder gesehen.
Andere fuhren mit dem Auto nach Karpacz, nutzten den Tag für Einkäufe oder polnische Autowäsche.
Nachdem wieder jeder ein Foto zur Erinnerung bekommen hat, starteten die ersten gegen Mittag mit der Heimreise.
Stunde um Stunde wird die von lachenden Kinderherzen erfüllte Zeltplatzwiese zu einer stillen, einsamen Rasenfläche.
Und noch einmal sieht man die weiße (!!!) Spitze der Schneekoppe hoch über dem Kamm des Riesengebirges in der Sonne leuchten.
Still und beschaulich ruht nun der See, schweigsam grasen die Pferde auf der Kuppel, ein Hund bellt, eine Biene summt...
















Fotos: Katrin Strelow und Frank Schulz


>>zur Tourbeschreibung!


Startseite | Impressum | Kontakt