Länder A B
Länder C J
Länder K M
Länder N P
Länder Q S
Länder T Z

Karibik / Guadeloupe

"Regenwälder, Vulkane und Palmenstrände auf den kleinen Antillen"


Reisezeitraum: 4.11.-18.11.2011
Reisebericht von Petra Schönemann

>> Zur Tourbeschreibung


1. Tag

Alle Reiseteilnehmer trafen sich im Flughafen Paris Charles de Gaulle um dann mit dem Transferbus nach Paris Orly zu fahren. Dank der Einweisung vom Reiseleiter, der auch aus Deutschland mitkam, war dies kein Problem. Nach einem angenehmen Flug sind wir in Pointe a Pitre auf Guadeloupe gelandet. Ca. eine Stunde Fahrt zu einer kleinen familiären Unterkunft. Am nächsten Tag gab es eine Programmänderung, des Wetters wegen. Und so haben wir schon am ersten Tag den Suffrière bestiegen. Oben erwartete uns eine bizarre Mondlandschaft mit rauchenden Schloten und Erdspalten, aus denen Schwefeldämpfe dringen. Nach dem Aufstieg luden die warmen Quellen der Baines Jaunes zu einem entspannenden Bad ein.



2. Tag

Küstenwanderung. Entlang an der Steilküste von Porte d Enfer konnten wir die Farbschattierungen des Meeres, die sich oft änderten, bestaunen. Der Weg war angenehm und verlief öfter im Schatten. Am Ende der Tour gab es Mittag, mit dem wohl besten Fisch der ganzen Wochen.



3. Tag

Schmugglerpfad. Eine der schönsten und interessantesten Wanderungen durch die Vegetation des Regenwaldes. Wir sind froh gewesen, dass wir keine Rumfässer auf diesem Weg schmuggeln mussten. Das Grün der Vegetation ist nicht nur erschlagend - auch sehr schön ist zu sehen wie das Sonnenlicht, das versucht bis auf den Boden des Waldes zu treffen, dabei die schönsten Schattierungen zaubert. Da es den Tag vorher viel auf der Seite der Insel geregnet hatte war der Weg zu einer Schlammtour geworden. Begleitet wird man von den lauten Geräuschen der Tierwelt.



4. Tag

Freier Tag an dem wir eine Bootstour durch die Mangroven unternehmen. Es waren Schlauchboote für 4 Leute und wir durften selber fahren, was erst einmal sehr gewöhnungsbedürftig durch die Lenkung war. Die Tour war sehr informativ und interessant. Nach den Mangroven fuhren wir weiter auf das Meer zu einem Riff. Da wurden uns die Bewohner des Meeres gezeigt: Seesterne, Seegurke, Seeigel. Nach einer kurzen Weiterfahrt konnten wir im türkisfarbenem Wasser schnorcheln. Auf dem Rückweg gab es einen Stopp bei einer kleinen traumhaften Insel, welche in 2 Minuten zu Fuß umrundet ist. Und wenn man schon auf einem so schönen Fleckchen ist, darf ein karibisches Getränk nicht fehlen.



5. Tag

Überfahrt mit der Fähre nach Dominica. Zeitiges aufstehen, um 8 Uhr fuhr die Fähre. Schon beim Betreten von Dominica merkt man eine ganz andere Mentalität. Hier spürt man die karibische Gelassenheit in jeder Faser. Die Unterkunft am Sunset Beach macht ihrem Namen alle Ehre. Sobald man das Zimmer verlässt, stolpert man über vierbeinige Inselbewohner. Durch die zeitige Ankunft lässt sich der Tag noch gut nutzen um die Umgebung zu erkunden oder einfach am Strand zu liegen.



6. Tag

Küstenwanderung die Zweite. Diesmal hat man zwar nicht den unmittelbaren Blick auf das Meer, jedoch auf die Bergekette rundherum. Da diese Wanderung nicht allzu lang ist, geht es nach dem Mittagessen zu einer Bootstour auf den Indianriver. Vorbei an einem Drehort aus Fluch der Karibik 2. Hier hört man von David dem Bootsführer Episoden der Filmcrew. Und weil es die Karibik ist, ist es nicht wirklich erstaunlich, dass mitten in unberührter Natur eine Buschbar steht.



7. Tag

Schon heute ist die Wanderung zum Boiling Lake. Eine Tour die etwas mehr Kondition und Ausdauer erfordert. Um den beeindruckenden See zu erreichen muß man erst über einen Berg. Dafür geht es die Strecke größtenteils über Stufen. Nach Erreichen eines Plateaus geht es hinab in das Tal der Verwüstung. Es ist zu vermeiden in das Wasser zu fassen. Der Name kommt nicht von ungefähr. Überall blubbert es aus der Erde. Steht man am Rand des Boiling Lake sieht man ein Naturschauspiel. Der See hat ca. 60 m Durchmesser und beträgt am Rand eine Temperatur von 82-91°C. Auf dem Rückweg kann man sich kurz vor dem Aufstieg noch einmal kurz in einem Natur-Thermalbecken entspannen.



8.Tag

Auf den Weg zu dem Middelham Wasserfall halten wir zu einem Bummel in Roseau an. Nachdem man dem bunten Treiben auf dem Markt zugesehen und einen kurzen Schwatz mit den Einheimischen geführt hat, geht es wieder auf in den tropischen Regenwald. Kurzer Marsch durch den Regenwald, abbiegen nach rechts und ein wenig über Steine krabbeln - da sehen wir ihn: Von einem Plateau aus bestaunt man die gewaltige Höhe des Wasserfalls. Da es eine kürzere Wanderung ist, fahren wir noch zum Victoria-Wasserfall. Da fließt Wasser aus heißen Quellen mit dem des Wasserfalls zusammen und man kann schön je nach Temperatur in Naturbecken liegen.



9. Tag

Überfahrt nach Martinique wieder mit der Fähre, diesmal nicht so zeitig.


10. Tag

Entspannte Wanderung auf dem Jesuitentrail, vorbei an Bananenplantagen. Aber so entspannt soll es nicht bleiben. Ein kleines Abenteuer ist immer dabei: So müssen wir einen Fluss queren der so viel Wasser führt, dass wir die Schuhe ausziehen müssen. Nach einem guten Mittagessen wäre das Programm beendet. Nur wer will das schon? An der Gitè, in der wir gegessen haben und einen super Blick über das Tal hatten, verläuft eine Levada. Und wir folgen ihr.



11. Tag

Den Pelée konnten wir ja schon von Weitem die letzten Tage bestaunen. Der Vulkan hatte seinen letzten Ausbruch 1902, es kostete ca 30.000 Einwohner das Leben. Einen Überlebenden soll es gegeben haben, einen Gefangenen des örtlichen Gefängnisses.

Nun schauen wir mal von oben runter. Wie immer erst einmal über Stufen, dann wird der Weg steiniger. Der Pelée hat oft einen Wolkenkranz um sich. Reist dieser auf, ist der Blick umwerfend. Erreicht man das Plateau des Palmistes kann man noch eine Umrundung vornehmen. Dafür steigt man in einen kleinen Krater ab um gleich wieder aufzusteigen. Oben angekommen umrundet man den Pelée mit einem schönen Ausblick wenn die Wolken mal aufreißen. Ab zeitigem Nachmittag fing es an zu regnen, dies war der einzige Tag an dem uns die Sonne mal verlassen hatte.



12. Tag

Letzte Wanderung in diesem Urlaub. Nicht weit von der Pension begann die Tour. Zuerst besuchten wir die Schlossruine der Barone von Dubuc. Weiter ging es durch Mangroven, diesmal zu Fuß. Man sieht überall die Landkrebse in ihre Löcher verschwinden. Und weil es zu einer Küste gehört, verläuft die Route an einem Leuchtturm vorbei. Nach der Wanderung gibt es noch einmal ein Essen in einem kleinen einheimischen Restaurant. Diese waren auf allen Inseln immer sehr gut. 2 Wochen fangfrischen Fisch landestypisch zubereitet - Fleisch vermisst hier niemand.



13. Tag

Unser letzter Tag steht zur freien Verfügung. Das Paddeln fiel leider aus, da es den Betreiber nicht mehr gibt. So genießen alle den Tag bei einem Bummel in den Ort um den Fischern zuzuschauen, wie sie mit ihren Fängen wieder reinkommen. Die Seele am palmengesäumten Strand baumeln lassen.



14. Tag

Der Flug geht erst abends und so entschieden sich alle, noch einen Sprung in das Meer zu machen. Mittags wurden wir abgeholt und haben uns Fort de France angeschaut. Je nachdem wie zeitig man nach Fort de France fährt, stehen verschiedene Möglichkeiten offen. Besuch der Markthalle, Kathedrale, Bootstour zu Stränden.

Nun ist es Zeit den schönen, interessanten Inseln goodbye zu sagen ...


Reisebericht von Petra Schönemann
November 2011

>> Zur Tourbeschreibung


Startseite | Impressum | Kontakt