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Kanada – Kanu-Abenteuer auf dem Yukon
Reisezeitraum: 21.07. bis 11.08. 2013

Reisebericht und Bilder von Thomas Billig, Berlstedt/Thüringen

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Als kleiner Junge hat man immer viele Träume: als Kosmonaut ins All fliegen, auf dem Kamel durch die Wüste reiten oder wilde Tiere im Amazonas Regenwald beobachten. Ersteres werde ich wohl nicht erreichen, die anderen Träume habe ich mir erfüllt. Es kommen aber immer wieder neue dazu. Irgendwann bei einer Paddeltour auf dem Rhein mit meinem Schweizer Freund Markus wuchs in mir der Wunsch, einmal eine große Bootstour zu machen, auf einem richtig langen Fluss, wenn möglich irgendwo in der Wildnis!
Beim Stöbern im „schulz aktiv reisen“- Katalog stolperte ich irgendwann über die Ausschreibung vom Kanu-Abenteuer auf dem Yukon. Als ich dann noch den Hinweis las: Der Yukon ist kein schwieriger Fluss und daher auch für Kanu-Neulinge geeignet... wusste ich, dass dies genau das Richtige für mich ist. Nach einigen Telefonaten und Mails nach Dresden wurde gebucht und das Abenteuer konnte beginnen.

Der folgende Reisebericht spiegelt die Tour auszugsweise wider.

Der direkte Flug von Frankfurt am Main nach Whitehorse erfolgte am Tag und so konnte man die riesigen Gletscher Grönlands aus der Vogelperspektive bewundern. Wir landeten bei 15 Grad und Nieselregen in Whitehorse.
Nachdem wir die Zollformalitäten erledigt hatten, sammelte sich langsam eine kleine internationale Paddel-Gruppe um Judith, unserem weiblichen Guide für die nächsten 20 Tage. Unsere achtköpfige Gruppe bestand aus Engländern, Österreichern, Schweizern und Deutschen. Der Transfer ins nahe gelegene River View Hotel direkt neben dem Yukon war schnell erledigt. Bevor wir alle todmüde ins Bett fallen konnten, besprachen wir noch schnell ein paar Dinge, die für die Tour relevant waren.

Nachdem am Vormittag noch die restliche Ausrüstung, Proviant und meine Angelerlaubnis organisiert worden waren, ...



... fuhren wir mit dem Bus samt beladenem Anhänger an den Zufluss vom Takhini an den Yukon River. Hier wurden die Besatzungen und die dazu gehörige Ladung für die Boote zusammen gestellt.



Jetzt wurde es ernst und ein weiterer Jugend-Traum begann erfüllt zu werden. Schnell ergriff uns die Strömung vom Yukon und wir waren im Fluss! Da einige von uns schon Paddel-Erfahrung gesammelt hatten, sassen die Profis hinten und steuerten das Boot, die Amateure durften vorne sitzen und Motor spielen. Warum ich hinten sass, weiss ich auch nicht so recht. Regina hatte schon an einigen Paddel-Touren teilgenommen und wusste, dass sie nicht steuern konnte und setzte sich freiwillig nach vorne. Am Ende der Tour wusste auch ich, dass ich ein besserer Motor bin. In der Zeit, in der ich Steuermann war, fuhr unser Boot fast die doppelte Strecke, im Zickzackkurs oder grossen Kreisen, aber nie auf dem direkten Weg, auf dem Lake Laberge ohne Strömung wie auch auf dem Yukon. Dank unserer umsichtigen Leiterin Judith und ihrer Ratschläge sind aber alle schliesslich wohlbehalten und ohne zu kentern in Dawson City angekommen.


Reiseleiterin Judith 

Der erste Tag auf dem Wasser war so geplant, dass wir ca. 3 Stunden bis zum 1. Camp unterwegs waren. Wir testeten unsere Paddel- und Steuer-Technik und schauten, ob die Ausrüstung ausbalanciert im Boot verstaut war. Ich war total happy, dass es endlich losgegangen war. Da störte es auch nicht, dass der Tag trüb und regnerisch war. Am neuen Camp angekommen, hiess es erst einmal zu lernen, gegen die Strömung anzulanden. Hier war der Yukon noch ein Bach und man wurde nicht gleich abgetrieben, im Vergleich zu dem, was uns am Ende der Tour an Strömung erwartete. Der Platz war etwas erhöht und man hatte einen guten Blick über die Flusslandschaft. Jetzt hiess es, die Boote auszuladen und das Küchenlager einzurichten, Brennholz sammeln und Feuer machen, die Zelte aufbauen, die Boote sicher am Ufer zu lagern und sich im allgemeinen mit dem Lagerleben zu arrangieren. Das wurde für die nächsten 17 Tage zur Routine. Und morgens wurde alles wieder abgebaut, zusammengepackt und wieder in den Booten verstaut. Tag für Tag.



Der erste Abend und die Nacht sind kühl und regnerisch, hoffentlich wird das nicht unser Tourwetter. Am nächsten Morgen präsentiert sich der Fluss recht mystisch: Blauer Himmel mit Schönwetterwolken und über dem Wasser Nebelschwaden, die der Umgebung etwas Märchenhaftes verleihen. Langsam kommt Leben ins Lager.
Das Lagerfeuer knistert und Kaffeeduft ist zu riechen. Wir stärken uns für den Tag mit Müsli.



Wir sind ca. 2 Kilometer vom Lake Laberge entfernt. Nach einigen Flusswindungen sehen wir die Pfosten im Wasser stehen, die den Anfang des ca. 60 Kilometer langen Sees markieren. Aus dem lehmigen Fluss wird nach und nach ein wunderschöner, klarer, türkisfarbener See. Auf abgestorbenen Bäumen und auf Felsen sitzen Fischadler, die nach Beute Ausschau halten.



Dieser Tag bleibt trocken und sonnig. Wir finden eine wunderschöne Bucht mit einem Kiesstrand für den Küchenplatz direkt am Wasser.



Bei mässigen 17 Grad Wassertemperatur sind bald alle im See und geniessen ein wohltuendes Bad. Wie am ersten Abend packe ich meine Angel und versuche mein Glück. Dass es Fische gibt, habe ich mit einem missglückten Biss am ersten Tag erfahren. Heute werde ich aber leer ausgehen. Ein Paddler zieht in den Abendstunden am Lager vorbei und schlägt sein Zelt in der Nähe auf. Ab 23 Uhr gibt es am Himmel großes Kino: einen Sonnenuntergang vom feinsten; und das um diese Uhrzeit!



Da auf dem See keine Strömung vorhanden ist, ist das Paddeln echte Arbeit. Wir schaffen 25 Kilometer und geniessen bei herrlichem Wetter die wunderschöne Landschaft, die während der letzten Eiszeit geformt worden ist, blanker weisser Fels und Wälder bis ans Ufer.



Am Abend braut sich am Ende des Sees ein Gewitter zusammen. Die Temperatur sinkt innerhalb von zwei Stunden von 27 Grad auf 19 Grad. Dunkle schwarze Gewitterwolken ziehen mit Blitz und Donner über den See. Wir bleiben vorerst vom Regen verschont.



Der Wind wird über die Nacht stärker und die Wellen verhindern ein Weiterkommen am nächsten Tag. Der Morgen verspricht nichts Gutes. Die Regenwolken hängen tief über dem See und verhindern den Blick auf das gegenüberliegende Ufer. Die Wellen laden nicht wirklich zum Paddeln ein. Wir warten bis Mittag, und da Wind und Regen nicht nachlassen, bleiben wir schliesslich für den Rest des Tages im Lager. Einige von uns besteigen am Nachmittag den Berg, der in unmittelbarer Nähe des Camps liegt. Der Rest geht angeln (erfolglos) oder liest ein gutes Buch.



Der neue Tag beginnt wie der vorangegangene. Wir müssen aber los, da sonst unser Zeitplan nicht mehr passt. Da meine Steuerkunst sich nicht wirklich verbessert hat und nicht mit den Wellengang und dem Wind kompatibel ist, werde ich als Motor nach vorne gesetzt und Miriam, die Schweizer Frohnatur, kommt zu mir als Steuerfrau ins Boot. Sie kann das super und ist bis auf wenige Ausnahmen für den Rest der Tour für den richtigen Kurs unseres Bootes zuständig!
Je näher wir an den Ausfluss des Sees bei Low Laberge kommen, desto schöner wird das Wetter. Low Laberge ist eine ehemalige Telegrafenstation und Landestation für Flussdampfer, die zwischen Whitehorse und Dawson City in der Zeit des Goldrausches auf dem Yukon verkehrten. Es ist noch viel historisches Inventar von Hütten, Kaianlagen und verrosteten Autos erhalten geblieben. Viele Zeit- und Bildtafeln vermitteln sehr eindrücklich das damalige Leben im Goldrausch.



Nach einem Picknick und dieser Zeitreise in die Vergangenheit lockt uns der Fluss, und wie zur Begrüssung sitzen zwei Fischadler in ihrem Horst an der Flussmündung. Da wir den gestrigen Tag wegen des Wetters pausieren mussten, haben wir noch gute 50 Kilometer zu fahren und kräftig die Paddel zu schwingen, um unser heutiges Lager HOOTALINQUA zu erreichen. Gegen 18.30 Uhr sind wir da.



Das Ufer liegt in der Nähe zum Zufluss des Teslin River an einer grossen Bucht und wiederum auf historischem Boden. Hier stand von 1897 bis 1903 eine Telegrafenstation und wenige hundert Meter auf einer Insel entfernt ein Trockendock für Flussdampfer, sozusagen als Dauerausstellung. Im Open Air Museum steht das von der Zeit gezeichnete Wrack der SS EVELYN.



Unsere Zelte schlagen wir inmitten von Postoffice und Cabins auf. Der Platz wird von First Nations bewirtschaftet und so können wir zivilisiert aufs Plumpsklo gehen und auf überdachten Bänken sitzen. Auch für diejenigen, die der englischen Sprache nicht mächtig sind, sprechen die Bildtafeln Bände. So schön und romantisch dieser Ort auch ist, die unzähligen Mücken sind mehr als nur lästig. Wie jeden Abend nach dem Lageraufbau schnappe ich mir meine Angel und versuche es wieder mit der Fischerei. Vergeblich.

Die nächsten Tage der Tour präsentiert sich das Yukon Wetter von seiner Schokoladenseite, am Tag immer gegen 25 Grad und ein paar Schönwetterwolken, nachts so um die 10-15 Grad. Nur zweimal hatten wir ein Gewitter, eines am Tag und eines in der Nacht. Das Gewitter am Tag hat uns eindrücklich veranschaulicht, wie schnell das Wetter sich wenden kann. Wir sind an diesem Tag gut durch die FIVE FINGER RAPIDS gekommen und haben kurz nach diesen an einem First Nations Fishcamp Rast gemacht.



Von einem netten Officer werden wir und unser Guide Judith kontrolliert und anschliessend von den Fischern zum Kaffee eingeladen. Dort erfahren wir einiges über das Leben dieser Leute. Ich bin stark beeindruckt von den Massen an Lachsen, die dort an Gestellen zum Trocknen aufgehängt sind. Es gibt also doch Fische im Yukon!



Noch beeindruckt von den Stromschnellen machen wir uns auf zum nächsten Lager. Nach einigen Flusswindungen und einigen Kilometern weiter ziehen immer mehr Wolken auf, und irgendwann hören wir es in der Ferne donnern und grollen. Der Wind frischt auf und schon sind wir mitten im Gewitter. Es blitzt um uns herum und der Regen prasselt auf uns herab: schnell die Regenklamotten angezogen und volle Kraft voraus. Grossen Respekt für Miriam, die unser Boot auf Kurs hält. Mittlerweile sind auf den Wellen Schaumkronen zu sehen, und ich habe das Gefühl, dass ich eher nach hinten geschoben werde, als dass ich Strecke mache.



Irgendwann wird es Judith zu bunt und sie gibt uns das Kommando, dass wir an Land gehen sollen, um das Gewitter dort abzuwarten. Nach einer Stunde ist der Spuk vorbei und wir machen uns auf in Richtung Rastplatz. Der Regen hat die Uferböschung aufgeweicht. So wird das Ausladen und Hochschleppen der Ausrüstung zu dem 5 Meter höher gelegenen Rastplatz zu einer Schlammschlacht: Wildnis und Abenteuer pur. Der Boden des Rastplatzes ist von sehr weichem Moos überdeckt, und die Bäume sind mit Moos und Flechten überzogen. Der Abend entschuldigt sich bei uns für das Gewitter mit einem wunderschönen Sonnenuntergang. Das nächtliche Gewitter einige Tage später kam ohne Ankündigung morgens um 3 Uhr und der Morgen danach begrüsste uns mit herrlichem Sonnenschein, als wenn nichts gewesen wäre. Der Rest der Tour wird von Bilderbuchwetter begleitet. Sonne pur bei 25° C.



Die Flusslandschaften wechselten von Felswänden zu üppig grünen Wäldern, die bis ans Wasser reichten. Stundenlang zogen wir an Wäldern vorbei, in denen Waldbrände gewütet hatten; schwarzbraune Baumleichen, so weit das Auge reichte. Das waren sehr skurrile Kulissen. Irgendwann erkannte man den Fluss als solchen nicht mehr, da er aus vielen Deltas und Inseln bestand. Wir nutzten solche Möglichkeiten und liessen uns einfach nur treiben und hofften auf Wildbeobachtungen. Ab und zu hatten wir Glück und bekamen einen Schwarzbären, zwei Elche, ein Stachelschwein, einige Fischadler, Gruppen von Gänsen und Entenfamilien und etliche schreiende Eichhörnchen zu Gesicht.



In der ehemaligen Siedlung BIG SALMON VILLAGE treffen wir auf eine Zirkustruppe der besonderen Art aus der Tierwelt des Yukon: Ziesel. Von weitem hören wir schon ihre Warnpfiffe und wenige Augenblicke später wuseln sie über die Wege, verschwinden unter den Cabins, tauchen urplötzlich im Gras auf und während des Zeltaufbaus inspizieren sie hinter dem Rücken mein Gepäck.



Einer hat seinen Bau direkt neben unserem Lagerfeuer. Ein anderer steht immer in Erdmännchen-Manier auf einem erhöhten Punkt und hält Wache. Einer aber treibt es auf die Spitze und untersucht hartnäckig unsere Küche. Kein Müllbeutel, keine Kiste ist vor seiner Neugierde sicher. Bis dahin lässt Judith ihn gewähren. Als der Lümmel aber beginnt, den Tisch und die Fässer zu erklimmen, ist Schluss mit lustig. Wir sitzen gerade bei Kartoffelbrei mit Sauerkraut und Würstchen, kommen aber nicht wirklich zum Essen. Judith springt ständig auf, um ihn zu verscheuchen. Sie stellt die Kisten und Fässer immer weiter vom Tisch weg, aber der kleine Kerl ist nicht auf den Kopf gefallen (bis jetzt) und in seinem Tatendrang nicht zu bremsen und er schafft es tatsächlich immer wieder, auf den Tisch zu gelangen! Wir amüsieren uns prächtig. Irgendwann wird er grössenwahnsinnig und versucht sich als Supermann. Er setzt zu einem waghalsigen Sprung an, wo wir alle schon beim Absprung sehen, dass das nie was werden kann. Und es kommt, was kommen muss. Er prallt voller Wucht an die Kühlbox, rutscht an der glatten Wand ab und landet auf den Boden. Wir können uns nicht mehr halten vor Lachen. Mittlerweile ist das Essen kalt. Der Kleine Kerl hat jetzt die Faxen dicke und bestimmt Kopfschmerzen. Er verschwindet in seinem Loch unter einer Hütte und wird an diesen Abend nicht mehr gesehen. Er hat uns gut unterhalten!
An jeder Bucht habe ich geangelt und bin bald daran verzweifelt, dass ich zwar Fische im Wasser gesehen habe und auch um mich herum springen sah. Sie wollten aber einfach nicht anbeissen. Ziemlich am Schluss der Tour hatte Judith Mitleid mit mir und suchte ein Camp aus, das an einem idyllisch gelegenen Zufluss des Yukons lag: der Coffee Creek.



Beim Hochziehen der Boote war mir klar, dass es ein ideales Fischgewässer sein musste. Ein gewundener klarer, schwarz eingefärbter schnell fliessender Bach mit tiefen und ruhigen Zonen, ideal für strömungsliebende Fische. Unser Lager wurde direkt auf der Kiesbank am Bach errichtet. Da Schwemmholz in Massen da lag, waren Lageraufbau und Holzsammeln ein Kinderspiel. Der Tag war noch recht jung und so verwunderte es niemanden, dass ich recht zügig mit meiner Angel am Bach stand. Als hätten die Fische auf mich gewartet, wurde der Nachmittag zu einem Angelerlebnis. Der Bach wurde von Äschen bevölkert. Nach dem sie meinem viel zu grossen Spinner immer nur hinterher schwammen, wurde die Taktik geändert und ich montierte kleinere Spinner und siehe da, der Erfolg liess nicht lange auf sich warten. Bis zum Abend hatte ich fünf Äschen zwischen 25cm und 38cm Länge gefangen. Nur eine behielt ich und sie wurde das Festessen des Tages. Man sollte bei der Wildheit und Grösse des Yukons nicht vergessen, dass es auch hier Regeln im Umgang mit der Natur gibt. Eine davon ist, dass man als Tourist zum Angeln eine Bewilligung benötigt, die als Saisonkarte für 35 Can $ in jedem Hotel, Postoffice oder direkt beim Wildlife Service erhältlich ist. Wer Geld sparen möchte, weil er denkt, dass auf den 750 Kilometern des Yukon keine Kontrolle möglich sei, soll wissen, dass wir zweimal vom gleichen Officer innerhalb weniger Tage kontrolliert wurden, zu Land und zu Wasser!



Auch die schönste Tour geht irgendwann einmal zu Ende und so kommen wir nach einem stürmisch regnerischen Paddel-Tag in Dawson City an. Diese Stadt muss man erlebt haben. Hier begann im August 1896 der Goldrausch. Diese Zeiten sind lange vorbei, aber die Zeugnisse dieser Zeit sind überall zwischen Whitehorse und hier am Fluss zu sehen und in Dawson City zum Greifen nahe.



Diese Stadt lebt von ihrer Geschichte. Die Stadt ist ein Magnet für die Touristen, egal ob sie mit dem Bus, dem Camper oder zu Wasser ankommen. Es gibt Raddampfer als Relikt und real als Ausflugsdampfer. Empfehlenswert ist das historische Museum, das in sehr eindrücklicher Weise die Geschichte des Goldrausches widerspiegelt. Auch diesmal sind die Bildtafeln und Ausstellungstücke sowie der sehr interessante Film auch für den nicht Englisch sprechenden Touristen eine grosse Hilfe. Ein sehr gutes Tourismus-Büro direkt an der Hauptstrasse zeigt die vielen Möglichkeiten auf, was man mit seiner Zeit und dem Geld machen kann. Der Hit waren dann der Besuch des Diamond Tooth Gerties Casinos und der verschiedenen Bars am Abend.



Das Casino versetzt einen 100 Jahre in der Zeit zurück. Man kann Glücksspiele aller Art ausprobieren und jede Stunde wird eine 30-minütige Show vom Feinsten geboten. Nach der 17-tägigen Paddelboot-Tour haben wir die Vorzüge der Zivilisation in vollen Zügen genutzt!
Die eineinhalb Tage, die wir zur freien Verfügung hatten, reichten gerade, um das Wichtigste dieser Stadt zu besichtigen.

Für mich war es das erste, aber nicht das letzte Mal, dass ich mich über die Fische und die Moskitos am Yukon geärgert habe. Ein Dank geht an Thomas de Jagger für die gute Organisation vor Ort sowie an Judith, die uns als Guide sicher und lustig von Whitehorse nach Dawson City begleitet hat. Thomas Wagner in Dresden hat sich geduldig um meine Sonderwünsche gekümmert und so hat schliesslich alles wunderbar geklappt.



Kanada – Kanu-Abenteuer auf dem Yukon
Reisezeitraum: 21.07. bis 11.08. 2013

Reisebericht und Bilder von Thomas Billig, Berlstedt/Thüringen

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