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Brasilien - Rundreise 2013
Ein Foto-Reisebericht in vier Kapiteln von Yvonne Großmann

Reisezeitraum: September bis Oktober 2013

Reise: "Brasilien - Rio, Regenwald und Tafelberge"
1) Atlantischer Regenwald (Lodge Itororó)
2) Chapada Diamantina

Reise: "Brasilien - Naturparadies Amazonas, Pantanal und Iguacu"
3) Pantanal
4) Iguaçu


1) Atlantischer Regenwald (Lodge Itororó)

Reise: "Brasilien - Rio, Regenwald und Tafelberge"
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Zur Eco-Lodge Itororó im Atlantischen Regenwald in der Nähe von Rio de Janeiro gehört ein hübscher Orchideengarten. Darin gibt es viele Bromelien und natürlich die verschiedensten Orchideen. Der Vater des Reiseleiters Rainer Dungs war Orchideenforscher. 

Interessant sind auch die zahlreichen Baumfarne. 

Zum Sonnenuntergang wanderten wir auf einen Berg in der Nähe. Von dort hatte man einen herrlichen Ausblick über das umliegende Gebirge. 

Die Kolibris sind leicht zu übersehen, aber nicht zu überhören: deutlich vernehmbar ist das Brummen ihrer Flügelschläge. 

Auch auf den Bäumen wachsen zahlreiche kleine und große Bromelien. 

Aber natürlich finden sich auch genug Bäume zum Kraxeln. 

Eine weitere Wanderung führte zu einem hübschen Wasserfall. 

Der Künstler Nego schafft seine Kunstwerke aus Erde. Das Moos darauf macht die Oberfläche haltbar. An seinem aktuellen Werk, einer Seejungfrau mit ihrer Tochter, arbeitet er noch. 

Besonders ausdrucksstark sind die Augen der Figuren. 

2) Chapada Diamantina

Reise: "Brasilien - Rio, Regenwald und Tafelberge"
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Dann geht es los zur Wanderung in die Chapada Diamantina. Diese wunderschöne Gegend ist für ihre Tafelberge bekannt. 

Oben auf dem Tafelberg ist es felsig und fast völlig eben. 

Die Aussicht von oben auf die umliegenden Tafelberge ist grandios. 

Hier gibt es viele interessante Pflanzen wie diese Bromelie. 

Auch wenn ringsum überall Tafelberge stehen: Ihr Anblick bleibt beeindruckend! 

Diese wilde Ananas ist zwar nicht essbar, sieht aber sehr hübsch aus. 

Durch diese Höhle wandert man auf einer Seite in den Berg hinein ... 

... und kommt auf der anderen Seite wieder heraus. Die Aussicht in das Nachbartal ist ebenso spektakulär ... 

... wie der Rastplatz auf einem Felsen. 

Diese ca. 1 Meter hohen violetten Blumen sind dort recht häufig. 

Am Nachmittag lädt ein Wasserfall zum Baden ein. 

Bei Sonnenuntergang sehen die Tafelberge besonders hübsch aus. 

Dann leuchten sie rot in der Abendsonne. 

Große Hotels gibt es dort zum Glück nicht, aber die nette Bevölkerung bietet Zimmer für die Touristen an. In der Mitte im roten Hemd steht die Hausbesitzerin, rechts von ihr der Reiseleiter Rainer Dungs, ganz links im blauen T-Shirt ihr Bruder und rechts von ihm in dunkelblau unser lokaler Führer. 

Oben auf den Tafelbergen wachsen auch Kakteen 

Nach einem letzten Blick ins Patí-Tal geht es weiter Richtung Capão-Tal. 

Der ganze Weg führt an Tafelbergen vorbei. 

Hier kommt schon das Capão-Tal in Sicht. 

Von dort starten wir am nächsten Tag zur Wanderung auf einen weiteren Berg. 

Was hier noch wie ein unscheinbares Flüsschen aussieht, ... 

... stürzt nun als höchster Wasserfall Brasiliens, der Cachoeira da Fumaça, 400 m in die Tiefe. 

Aber auch die Pflanzenwelt auf den Tafelbergen in eindrucksvoll. 

Dieser Wasserfall ist zwar deutlich niedriger, aber dafür lädt er zum Baden ein. 

Wenige Kilometer weiter in der Caatinga-Halbwüste sieht es wieder ganz anders aus: trocken mit Kakteen. 

Hier gibt es auch keine Tafelberge, sondern diese bizarren Felsformationen. 

Ziel ist die gewaltige Tropfsteinhöhle „Gruta da Lapa Doce“, deren Eingang sich hier verbirgt. 

Die Wände der Höhle sind mit Tropfsteinen bedeckt. 

Die rote Farbe kommt von der herausgewaschenen Erde. 

Auf der anderen Seite der Höhle kommt man wieder heraus und steht vor diesen Felsengebilde. 

Ein Stück weiter kann man in diesem Pool baden und mit Taucherbrille, Schnorchel und Schwimmflossen in eine weitere kleine Tropfsteinhöhle hinein schwimmen. 

Ein besonders schöner Tafelberg ist der Pai Inácio. 

Dort wachsen Kakteen, Bromelien und Orchideen. 

Hier bewundern wir den Sonnernuntergang. 

3) Pantanal

Reise: "Brasilien - Naturparadies Amazonas, Pantanal und Iguacu"
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Das Panatal ist das größte Feuchtgebiet der Erde. Kommt man zur Trockenzeit, sieht es hier aber nicht sehr feucht aus, wie der Kaktus im Termitenhügel beweist. 

Diese Störche sind das Wappentier der Region und hier sehr häufig. 

Die Hyazinth-Aras gelten als vom Aussterben bedroht. Hier sind sie oft zu sehen. 

Viele bunte Vögel sitzen auf den Bäumen, besonders auf denen mit leckeren Früchten. 

Auf Früchte sind auch die Kapuziner-Äffchen aus. 

Vollgefressen liegen die Kaimane am Fluss. Das Capybara , das Wasserschwein, braucht keine Angst zu haben. 

Zur Trockenzeit gibt es in den verbliebenen Tümpeln und Flüssen so viele Fische, dass alle Kaimane rund und dick gefressen sind. 

Die Gegend wird zu Fuß, per Boot, im Auto und zu Pferd erkundet. 

Auch dieser Marmorreiher jagt in den Tümpeln nach Fischen. 

Diese Kaimane sind offenbar schon satt. 

Auch der Storch ist auf Fischfang. 

Im Pantanal gibt es um ein Vielfaches mehr Kaimane als Menschen. 

Auch die Rinder haben vor den Kaimanen keine Angst, nicht einmal die Kälbchen haben etwas zu befürchten. 

Gelegentlich sieht man auch Nasenbären. 

Kormorane sitzen häufig auf den Bäumen an den Flussufern. 

Riesenotter gelten als sehr selten. Am Rio Claro wohnen noch mehrere Familien. 

Auch Reiher nutzen den Fischreichtum der Flüsse. 

Wasserschweine als die größten Nagetiere der Welt sind zwar keine Fischfresser, fühlen sich hier aber ebenfalls wohl. 

Kormorane trocknen ihr Gefieder auf einem Baum in der Abendsonne. 

Eine Kuh steht neben dem Baum in der untergehenden Sonne. 

4) Iguaçu

Reise: "Brasilien - Naturparadies Amazonas, Pantanal und Iguacu"
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Die Wasserfälle von Iguaçu bestehen aus über 270 einzelnen Wasserfällen. 

Da es an den vorherigen Tagen in dieser Gegend stark geregnet hatte, führen die Wasserfälle fast dreimal so viel Wasser wie normal. 

Von der brasilianischen Seite aus sieht man die gewaltigen Wasserfälle besonders gut. 

Durch den hohen Wasserstand sind die Fälle besonders beeindruckend. 

Auch von der argentinischen Seite aus ist der Blick auf die Fälle spektakulär. 

Normalerweise kann man auch auf die kleine Insel hinüber. Wegen dem Hochwasser ist sie gesperrt, aber der der Anblick der gewaltigen Wassermassen ist mehr als entschädigend. 

Sowohl von brasilianischer als auch von argentinischer Seite aus werden Bootsfahrten auf dem Fluss von unten in die Wasserfälle angeboten. Da bleibt kein Auge (und auch sonst nichts) trocken. 

Vorsicht, diebischer Nasenbär! Gleich klaut er meine Coca-Cola-Büchse und verschwindet damit! 

Worum sich diese beiden Nasenbären streiten, weiß ich auch nicht. Meine Cola ist es jedenfalls dieses Mal nicht. 

Blick aus unserem Hotelfenster auf den Rio Paraná, den Grenzfluss. Dahinter sieht man schon Paraguay. 

Brasilien - Rundreise 2013
Ein Foto-Reisebericht von Yvonne Großmann

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