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Unterwegs in den albanischen Alpen

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Von Tanja Simrod (schulz aktiv-Mitarbeiterin), Oktober 2009

Beim ersten Besuch Albaniens im Jahre 2008, der durch den Süden des Landes führte, habe ich mich in das Land verliebt und wollte unbedingt noch den Norden sehen. Erfreulicherweise ist es schon dieses Jahr gelungen und knapp vor einer Woche bin ich von meiner Reise zurückgekehrt. Unter anderem stand der Besuch von zwei Dörfern – Theth und Valbona – in den Albanischen Alpen auf dem Programm, die Stationen unserer neuen Wandertour in Nordalbanien sind.


Zentralplatz in Tirana 

Impression in Tirana  Straßenmusiker 
Eine Straße im Stadtzentrum  Hotel in Tirana 

Hotel in Shkodra, traditionell gestaltet 

Shkodra:
ein Blick in unser Hotelrestaurant, auf eine typische Straßenszene sowie auf eine Moschee.  

Hier sieht man wieder, dass Albanien das Land der Gegensätze ist ... 

Das Leben der wenigen Leute, die hier ihre Heimat haben, ist in vielen Bereichen wie vor hundert Jahren geblieben – trotz Satellitenantennen und Waschmaschinen. So wie früher spielt Viehzucht und Landwirtschaft eine große Rolle, langsam kehrt auch Tourismus ein … Familie, mit meist vielen Kindern, war und ist für die Einheimischen das Wichtigste im Leben.


Unsere Unterkunft in Theth 

Ein Zimmer der Unterkunft   Szene im abgeschiedenen Dörfchen Theth 

Kirche in Theth 

Theth: Jedes Haus hat viel, viel Platz ...  ... so auch der sog. "Blutturm". 

Erste Verständigungsversuche und gemütliches Beisammensein mit der einheimischen Gastgeberfamilie. Aufgetischt wird das wirklich einwandfreie Bio-Essen. 

Für Wanderfreunde ist das Gebirge ein echtes Paradies, es existieren aber kaum Wegweiser (genauso wie in Südalbanien) und ohne Reiseleitung ist es schwierig, zurecht zu kommen. Die nächste Schwierigkeit bei einer individuellen Reise ist die Verständigung. Ich habe einige Monate lang selbst mit Hilfe eines Lehrbuches Albanisch gelernt. Trotzdem mussten bei Gesprächen meistens Hände und Füße eingesetzt werden. Englisch-, Deutsch- oder Russisch-Kenntnisse haben nichts genutzt.


Wanderung zu Ujvara - dem Wasserfall 

Ein kleiner Feuersalamander kreuzt den Weg. 

Beeindruckendes Bergmassiv bei Theth 

Umrahmt von faszinierenden Bergen:
Im Sommer ist das Wetter angenehm, im Oktober schon unbeständig. Im Winter wird das Dorf von der Welt völlig abgeschnitten. 

Das letzte Stück des Weges zum Valbona-Tal muss nächstes Jahr fertig gestellt sein. 

Unsere familiengeführte Pension in Valbona von außen ...  ... und von innen. 
Ein typisches Haus in Valbona  Nur wenige Familien leben in dem Dorf 

Wanderparadies Valbona:
Hier kann man wirklich die Ruhe genießen. Das nicht mehr als 20 Häuser umfassende Dorf ist eingefasst von der ursprünglichen Schönheit der albanischen Alpen.  
 

Impressionen


Klettern macht Spaß! 

Blick auf Valbona  Die Wanderung führt über eine "rustikale" Holzbrücke. 

Auf der Fähre von Fierze zum Koman 

Die Fahrt über die Drini-Schlucht dauert 2 Stunden.  Neben dieser kleinen Fähre gibt es auch eine größere für Personen und Autos. 

Die "Kruja-Festung", ein Heiligtum der Albaner.   Bazar in Kruja 

Das Ethnographische Museum in Kruja liefert viel Interessantes über das Leben im früheren Albanien. 

Aus Zeitgründen war leider ein Besuch im angrenzenden Kosovo nicht möglich. Die Landschaften dort sollen ebenso wunderschön und unberührt sein. Auch die Orte sollen sich durch lebendige Traditionen und herzliche Menschen auszeichnen.

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